Drei Gründe, den Jakobsweg mit dem Auto zu unternehmen
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Der Jakobsweg ist zweifellos einer der historisch bedeutendsten Pilgerwege Europas. Warum bieten wir an, den Jakobsweg mit dem Auto zu unternehmen?

Die Reisezeit des Jakobswegs mit dem Auto

Der Jakobsweg wurde traditionell zu Fuß oder mit dem Pferd bewältigt. Heutzutage ist dieser Brauch wieder hergestellt worden, da der Jakobsweg vor etwa 60 Jahren zu einer der wichtigsten Wanderrouten der Welt geworden ist. Aber um den sogenannten Camino de Santiago «Frances» zu wandern, sind nur auf seiner Reise durch Spanien 31 Tage nötig. Es ist richtig, dass die letzten 100 km in ungefähr 5 Tagen zu Fuß zurückgelegt werden können, aber dies zu tun, würde bedeuten, den Rest des kulturellen und natürlichen Erbes des französischen Weges nicht zu genießen.

Mit anderen Worten, wenn man den Jakobsweg „Frances“ mit dem Auto » macht, erhält man einen allgemeinen Überblick darüber, wo die europäischen Pilger auf dem Weg zum Grab des Apostels Santiago im Mittelalter vorbeigegangen sind. Um es zu Fuß zu machen, würde man mehr Zeit brauchen.

Der Jakobsweg mit dem Auto wird immer eine interessante Erfahrung sein und man hat immer die Möglichkeit, es später zu Fuß zu unternehmen, aber zumindest hat man bereits eine allgemeine Vorstellung davon, wie es ist.

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Der Jakobsweg; abwechslungsreiche Landschaft

Spanien und die Iberische Halbinsel bieten aufgrund ihrer geografischen Lage eine Vielzahl von Landschaften und geografischen Merkmalen, die bei so kurzer Reise in einem anderen Teil Europas schwer zu finden sind. Wenn man mit dem Auto anreist, kann man auf der Strecke zwischen Pamplona, Logroño, Burgos, León, Ponferrada Lugo und Santiago wunderschöne Landschaften entdecken.

Man wird den nördlichen Teil von Pamplona sehen, wo die Wälder und Berge, die Frankreich von Spanien (die Pyrenäen) trennen, einem ein grünes Schauspiel bietet. Die wunderschönen Täler im Norden Navarras werden Sie mit ihren kleinen Städten mit stark baskischer Tradition überraschen. Dann geht es hinunter nach Pamplona, der berühmten Stadt der Stiere und Hemingway. In der Ebene angekommen, geht es weiter in Richtung Logroño im Ebro-Tal (dem größten Fluss der iberischen Halbinsel), sodass sich die Landschaft in große Ebenen und Felder verwandelt, die einen in die spanische Weinhauptstadt Logroño bringt.

Dann zwischen Santo Domingo de la Calzada und Burgos wieder der Berg des iberischen Systems. Zwischen Burgos und Leon ist die Hochebene des Nordens wieder eine völlig andere Landschaft, eine unermessliche und ewige Ebene voller trockener Ernten, wie Getreide, wo der Blick am Horizont verloren geht.

Von hier bis nach León, wo wir die Gotik der französischen Pilger finden und weitergehend bis auf dem Weg nach Galizien befindet sich Ponferrada, die Hauptstadt des römischen Goldes, wo wieder der Berg in „Los montes de León“ auftritt, was der Eingang zum galizischen Massiv und die Berge ist, die uns nicht verlassen bis wir in Santiago de Compostela ankommen.

Kultur, Geschichte und Gastronomie auf dem Jakobsweg

Zweifellos war der Jakobsweg eine echte Kulturrevolution in der Geschichte Spaniens. Die europäischen Pilger und vor allem die Franzosen machten sich im Mittelalter auf die Suche nach dem Begräbnis des Lieblingsapostels Jesu Christi, Jakobus (Santiago). Santiago war der Apostel, der in ganz Spanien predigte und der als er zurück war in seinem Land Palästina, von Herodes getötet wurde. Aber seine Jünger brachten seine sterblichen Überreste nach Spanien zurück, dorthin, wo er gepredigt hatte. Seine Jünger beschlossen, ihn im Sternenfeld «Compostela» zu begraben, wo sich heute die große Kirche von Santiago befindet, die das Ziel vieler Pilger aus Europa ist.

Die Spuren des Jakobswegs spiegeln sich in den Kirchen der Städte wider, in denen man sich auf den Brücken, auf den Straßen und in den Krankenhäusern befinden wird, die die spanischen Könige gebaut haben, um so viele Pilger zu schützen. Sie stammen aus der Gotik der Franzosen mit den herrlichen Kathedralen von Burgos und León, wo sich dieser kulturelle Transfer von Mitteleuropa nach Süden widerspiegelt

Die reichhaltige Küche wird einen nicht gleichgültig lassen. Der Norden Spaniens ist bekannt für seine hochwertige Küche, die auf regionalen Produkten basiert: Die Rioja-Weine, der üppige Gemüsegarten des Ebro-Tals, das gebratene Lammfleisch in Burgos, der Cocido de León (Eintopf) und in Galicien die besten Meeresfrüchte der Welt und fantastische Weißweine Ribeiros.

Zweifellos ist der Jakobsweg ein Verbindungsnetz, das das moderne Europa als Kommunikationskanal für Traditionen und Wissensbräuche prägte.